Freiburg Best Of

Wir haben die Stadt und die nahen Berge per Velo erkundet und zeigen euch hier unsere Favoriten.

Freiburg ist eine Stadt wie keine andere in Deutschland: Sie gilt als Green City, als wärmste Stadt Deutschlands, das Tor zum Schwarzwald und nicht zuletzt auch als Mekka für alle, die gerne sportlich in der Natur unterwegs sind. Kein Wunder also, dass Freiburg, die Heimat von tout terrain, eine ausgesprochene Fahrradstadt ist. Wir haben die Stadt und die nahen Berge per Velo erkundet und zeigen euch hier unsere Favoriten.

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BESTE ORTE

Hinter dem Schwaben- und Martinstor erstreckt sich die historische Altstadt Freiburgs, deren Zentrum das gotische Münster bildet. Die Gässchen rund um das Wahrzeichen werden häufig von kleinen „Bächle“ begleitet, schmalen Rinnen, durch die Wasser der Dreisam fliest. Ein Bächle ist auch am Augustinerplatz zu finden, einem mit Stufen gesäumten Hügel inmitten der Altstadt, der ein beliebter Treffpunkt der Freiburger ist. Einen Panoramablick über die Altstadt bietet sich auf dem Kanonenplatz, der wie ein Balkon in den Schwarzwald-Ausläufer Schlossberg hinein­gebaut ist. Architektonische Akzente der ­modernen Art hingegen setzen das Freiburger Konzerthaus oder die neu errichtete Universitätsbibliothek, die besonders abends hell ­erleuchtet einen spektakulären Anblick bietet. Aber nicht nur das Zentrum Freiburgs ist einen Besuch wert: Alle, die sich für nachhaltige Stadtplanung interessieren, sollten sich im teils autofreien Stadtteil Vauban genauer umsehen.

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BESTE WEGE

Wer die Stadt am liebsten mit dem Fahrrad erkundet, ist in Freiburg genau richtig und definitiv nicht alleine: Mehr als ein Drittel aller Wege innerhalb der Stadt legen die Freiburger mit dem Fahrrad zurück und nutzen dabei ein mehr als 400 Kilometer langes Radnetz. Der Radschnellweg FR1 führt in Teilen idyllisch gelegen an der Dreisam entlang und ermöglicht es, die Stadt ohne Ampel-Stopps in Ost-West-Richtung zu durchqueren. Zwei weitere Radschnellwege befinden sich aktuell in der Entstehungsphase. Auch abseits der Haupt­routen findet der Stadtradler hervorragende Bedingungen vor – unter anderem dank zahlreicher Fahrradstraßen. Dass der Stadt­verwaltung die Radfahrer am Herzen liegen, manifestiert sich rund um die Wiwili-Brücke am Hauptbahnhof: Hier zählt ein Display, wie viele Fahrradfahrer täglich die Brücke queren – und für neue Rekordzahlen bedankt sich die Stadt bei Radlern mit einem prominent auf der Brücke angebrachten Banner.

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BESTE BERGE

Zum ganz besonderen Charme tragen die Freiburger Hausberge bei. Ein Ausflug auf den Kybfelsen kann sich wie ein kleiner Urlaub anfühlen. Wer die rund 500 Höhenmeter Aufstieg hinter sich gebracht hat, den erwartet ein grandioser Ausblick nach Westen. Mountainbiker mit viel Federweg kommen auf dem angelegten Canadian Trail auf ihre Kosten. Gemütlicher geht’s es auf den beschilderten Wald- und Forstwegen talwärts. Trails warten auch in den Wäldern am Rosskopf, dessen Gipfel auf rund 737 Metern Höhe an­gesiedelt ist. Für den Schwarzwald-Panorama-­Blick muss allerdings noch der 34 Meter hohe Friedrichsturm erklommen werden. Bei gutem Wetter sind von hier oben sogar die Alpen zu sehen. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, kann zu einer beschaulichen Schönberg-Runde aufbrechen. Hier wird die Nähe von Urban- und Naturraum besonders deutlich, denn der Blick schweift über Freiburg hinweg bis zu dem über 1200 Meter hohen Schauinsland-Gipfel. Der Weg dort hinauf gestaltet sich knackig-­sportlich. Für die erklommenen Höhenmeter belohnt der weite Blick, der vor allem zum Sonnenuntergang über den Vogesen eindrucksvoll ist. Doch auch bei Inversionswetterlage ist der Schauinsland der „Place-to-be“, denn dann steht man dort oben über einem Wolkenmeer, aus dem Gipfel und ganze Bergketten wie Inseln ragen.

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BESTE PAUSEN

Freiburgs Mountainbiker treffen sich nach ihrer Trail-Runde auf einem der Hausberge gerne am Biosk im Osten der Stadt, einer Mischung aus Kiosk und Freiluft-Café. Neben kalten und warmen Getränken bekommt der hungrige Radler hier auch einfache Tagesgerichte wie Quiches oder Suppen und eine feine Auswahl an (Fahrrad-)Zeitschriften. Ein etwas zentralerer Anlaufpunkt ist das Café Marcel im Stadtgarten, das ebenfalls nach dem Kiosk-Prinzip funktioniert und für seinen guten Kaffee bekannt ist. Der stammt übrigens aus einer Rösterei in Freiburg-Günterstal. Wer hingegen die ganz große Tour hinauf auf den Schauinsland plant, der sollte eine Pause im Gasthof Holzschlägermatte einlegen. Hier erwartet die Gäste badische Küche gepaart mit Schwarzwaldhaus-Flair und Fernblick.

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Erlebt & geschrieben von Margareta Macht #Inside
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